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| Trading: Mit einem
Tradingplan ist man erfolgreicher |
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Beispiel für
einen Tradingplan:
1. Die Aktie wird verkauft, wenn sie mein persönliches Kurziel
von xx Euro erreicht hat.
2. Die Aktie wird verkauft, wenn sie den maximal von mir tolerierten
Verlust von xx Prozent bei xx Euro erreicht hat.
3. Die Aktie wird verkauft, wenn sie innerhalb von xx Tagen/Monaten
mein anvisiertes Kursziel nicht erreicht hat oder die Gründe
für das Eingehen der Position nicht mehr vorhanden sind.
Ein solcher Tradingplan kann ein sehr gutes Hilfsmittel für
den Handel sein. Wenn ein Anleger eine Aktie im Depot hat, wird es ihm
in den meisten Fällen unmöglich sein, diese neutral
zu beurteilen. Entweder wird gehofft, dass der Kurs steigt oder
gezittert, wenn der Kurs fällt. Ein vorher aufgestellter
Tradingplan hält für jedes Szenario die
entsprechenden Entscheidungen bereit.
Die Marken für Kursziel und Stop Loss sollte man mit Hilfe der
Charttechnik bestimmen. Wichtig ist, sich anschließend das
Chance/Risiko-Profil vor Augen zu führen. Dabei sollte man
darauf achten, dass die Chance (Kursziel) das Risiko (Stop Loss)
deutlich übersteigt. Erfolgreiche Händler berichten
immer wieder, dass sie ein Chance/Risiko-Verhältnis von
mindestens 1:3 als Maßstab anlegen. Natürlich ist
der Parameter "Chance" immer subjektiv. Da man diesen aber vor dem Kauf
der Aktie festlegt, fällt die Entscheidung mit Sicherheit
objektiver aus als bei einem spontanen Verkauf.
Tradingplan ohne fixe
Kurse
Es gibt auch Tradingpläne, die keine festen Kursziele
verwenden. Gemäß dem Motto "Gewinne muss man laufen
lassen" werden hier andere Regeln für den Ausstieg formuliert.
Eine solche Regel kann etwa wie folgt lauten:
"Nach jeweils xx Prozent Kursanstieg hebe ich das Stop Loss um yy
Prozent an."
Auch hier ist im Vorfeld des Aktienkaufes genau festgelegt, wie man
sich zu verhalten hat. Die Prozentzahlen in diesem Modell sollten
angepasst an die Volatilität der Aktie festgelegt werden.
Es gibt darüber hinaus noch viele weitere Varianten von
Tradingplänen. Dieser Artikel sollte lediglich ein
Gefühl dafür vermitteln, welcher Vorteil daraus
entsteht, wenn man seine Entscheidungen vor dem Handel plant. Ein
Tradingplan ist neben einem Tradingtagebuch aus meiner Sicht eines der
wichtigsten Hilfsmittel, die ein Börseneinsteiger verwenden
sollte. Gerade die Kombination mit dem Tradingtagebuch macht es
möglich, die Qualität der Handelsentscheidungen im
Nachhinein zu überprüfen.
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