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PUT-Optionsscheinen und Leerverkäufen kann man am Kurssturz
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Das ist einfach, oder?
Nun ja, ganz so einfach ist es in der Praxis nicht. Neben dem
sogenannten Zeitwert, haben die Volatilität und weitere
Faktoren Einfluß auf die Optionspreise. Das Internet bietet
jedoch zahlreiche Möglichkeiten, sich kostenlos zu
informieren. Als Vorteil der Optionen ist zu erwähnen,
daß man beim Kauf dieser Instrumente nur den
ursprünglichen Einsatz verlieren kann. Das ist nicht bei allen
bärischen Spekulationsmöglichkeiten so! Als Nachteil
sind der Zeitwertverlust sowie die relativ schlechte Kalkulierbarkeit
der Preisentwicklung zu nennen.
2. PUT-Optionsschein
Der Optionsschein hat sich in den vergangenen Jahren zum Lieblingskind
der deutschen Kleinanleger entwickelt. Die Funktionsweise, der auch als
"Warrant" bezeichneten Papiere, entspricht dem Prinzip der Optionen. Im
Gegensatz zu Optionen können Optionsscheine jedoch nicht von
jedem Börsianer emittiert werden. Sie werden von Banken
aufgelegt (emittiert) und sind nicht durch die Börsen
standardisiert.
3. Leerverkauf (Short)
Was bis vor Kurzem nur in den USA möglich war, hält
jetzt auch in Deutschland Einzug. Beim sogenannten Shorten, verkauft
der Spekulant Aktien, die er gar nicht besitzt. Was sich auf den ersten
Blick recht paradox anhört, ist im Börsenleben seit
Jahrzehnten gängige Praxis. Der Verkauf von Aktien, die nicht
im Besitz eines Anlegers sind, wird nur dadurch möglich,
daß der Broker diese Aktien verleiht. Dieses "Leihen"
funktioniert in den meisten Fällen vollautomatisch
über die Handelssoftware, so daß der Anleger bis auf
den negativen Bestand (z.B. -100 Aktien) von den internen
Vorgängen isoliert bleibt.
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