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| Börse: Wer
reich werden will, muss früh anfangen |
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Aktien: Was verdient man
bei 30 Prozent Rendite pro Jahr?
Wir gehen an dieser Stelle vom Beispielanleger Herrn Werdreich aus.
Herr Werdreich hat sich als Ziel gesetzt, mit einem Zeitaufwand von
rund 360 Stunden im Jahr eine Rendite von 30 Prozent zu erzielen.
Dieses Ziel ist zwar recht ambitioniert, aber Herr Werdreich will seine
kostbare Freizeit nur unter der Bedingung opfern, dass er solch hohe
Renditen erzielen kann. Andernfalls würde er seine
Anlageentscheidungen einem Investmentfonds anvertrauen. Sein
Startkapital beträgt 10.000 Euro. Das sollte genug sein, um
ihm einen ansehnlichen Gewinn zu erwirtschaften, aber
glücklicherweise zu wenig, um ihm dem wohl verdienten
Nachtschlaf zu rauben:
Plan Herr Werdreich
Anfangskapital:
10.000 Euro
Rendite: 30
Prozent pro Jahr
Aufwand: 360
Stunden pro Jahr
| Jahr |
Gewinn |
Verdienst
pro Stunde |
Kapital |
| 1 |
3000 |
8,3 |
13.000 |
| 2 |
3900 |
10,8 |
16.900 |
| 3 |
5070 |
14,1 |
21.970 |
| 4 |
6591 |
18,3 |
28.561 |
| 5 |
8568 |
23,8 |
37.129 |
| 6 |
11139 |
30,9 |
48.268 |
| 7 |
14480 |
40,2 |
62.748 |
| 8 |
18825 |
52,3 |
81.573 |
| 9 |
24471 |
67,9 |
106.044 |
| 10 |
31814 |
88,3 |
137.858 |
Während Herr Werdreich anfangs für den Lohn eines
lausigen Schülerjobs arbeitet, kann sich seine
Aufwand-Nutzen-Relation auf lange Sicht durchaus sehen lassen. Man
sollte sich also ein klares Ziel setzen. Man sollte festlegen,
innerhalb welches Zeitraumes und mit welchem Zeitaufwand man welchen
Wertzuwachs erzielen möchte. Nur so lässt sich
später nachprüfen, ob eine Strategie erfolgreich ist
und sich der Zeitaufwand rentiert.
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