 |
|
| Broker: Der Reality
Check per Telefon |
|
|
|
|
Zur Vermeidung gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, die
Servicequalität des Wunschbrokers zu checken. Entweder im
Internet Verbrauchertestseiten wie dooyoo.de oder ciao.com zu Rate
ziehen, oder in einschlägigen Börsendiskussionsforen
erfahrene Anleger nach ihren Erfahrungen mit Brokern ausfragen. Niemals
sollte man sich aber auf Aussagen Einzelnener verlassen. Auch
möglich: der Reality-Check. Einfach die Hotline des
Wunschbrokers zu verschiedenen Tageszeiten anrufen und schauen, wie
lange es dauert, bis man mit dem Operator verbunden ist.
Anregungen für
sehr aktive Anleger
Für sehr aktive Trader stellt sich schnell die Frage, ob sie
mit der Handelssoftware des Brokers gut zurecht kommen?
Ermöglicht die Software etwa schnelles Handeln? Zur
Beantwortung der Fragen bieten die meisten Broker einen Test- oder
Demomodus, in dem man mit fiktivem Geld Probehandeln kann. Besonders
interessant ist diese Möglichkeit für Daytrader, die
sich auf diesem Wege ohne Einsatz echten Geldes mit der Handelssoftware
vertraut machen können. Zudem wichtig: Liefert der Broker
Kursinformationen und Nachrichten? Wer aktiv handeln möchte,
wird nicht ohne Realtime-Kurse und aktuellen News-Service auskommen.
Wenn der Broker dies nicht kostenlos zur Verfügung stellt,
bleibt nur der Gang zu externen Anbietern.
Fazit
Letzendlich ist die Brokerwahl - wie ein Autokauf - Geschmackssache.
Ich musste im Laufe meiner "Karriere" als aktiver Trader feststellen,
dass man mehr als nur einen Broker braucht. Ich habe zwei Konten bei
Consors (Daytrading + Langfristanlagen in deutschen Aktien), ein Konto
bei der Direktanlagebank (für
außerbörslichen Aktien- und Optionsscheinhandel) und
zwei Konten bei Interactive Brokers in den USA (Daytrading +
Langfristanlagen in US-Aktien). Auf Grund der unterschiedlichen
Stärken und Schwächen kann ich auf keinen der
Anbieter verzichten.
|