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Aktien online handeln: Den richtigen Broker finden



Broker  
Broker: Wer vor allem US-Aktien handelt, sollte über einen UB-Broker nachdenken
 
Welche Märkte sollen gehandelt werden?

Auch diese Frage ist für die Wahl des passenden Brokers entscheidend. Wenn der Investitionsschwerpunkt auf deutschen Aktien liegt, sollte eine deutsche Bank oder ein deutschen Broker den Handel ausführen. Diese können auch gelegentliche Ausflüge an Auslands-Börsen gut betreuen. Liegt der Fokus allerdings auf den US-Märkten, sollte über ein Zweitkonto bei einem amerikanischen Broker nachgedacht werden. Diese bieten an den US-Märkten im Vergleich zur deutschen Konkurrenz meist wesentlich günstigere Gebührenmodelle und besser zugeschnittene Ordermöglichkeiten. Voraussetzung hierfür: sich vernünftig in Englisch ausdrücken zu können.

Wie oft soll gehandelt werden?

Die Intensität des eigenen Aktienhandelns wird vor allem in Hinblick auf die Transaktionsgebühren interessant. Wer sein Depot nur einmal im Jahr umschichtet, kann diese Gebühren vernachlässigen. Wer indes aktiver Anleger werden will, für den können sich selbst kleinste Gebühren-Unterschiede rechnen. Hier lässt sich allerdings keine einheitliche Empfehlung für bestimmte Handelsaktivitäten aufstellen. Da hilft nur, die Gebührenmodelle der Broker zu vergleichen. Wie viele Transaktionen pro Jahr/Monat/Woche sollen durchgeführt werden? Wie hoch wird das jeweilige Transaktionsvolumen sein? Die meisten Broker bieten Gebührenrechner, mit denen die anfallenden Kosten berechnet und mit denen der Konkurrenz verglichen werden können. Ein Vergleich deutscher Broker findet sich etwa bei infoquelle.de.

Die persönliche Handelsaktivität hat aber auch Einfluss auf andere Auswahlkriterien. Aktive Händler können auf die Ordermöglichkeit per Internet auch außerhalb der Handelszeiten kaum verzichten. Daher unbedingt prüfen, welche Orderwege (Telefon, Fax, Internet) der Wunschbroker bietet. Auch wenn nur per Internet gehandelt werden soll, sind zusätzliche Kontaktmöglichkeiten wichtig. Denn: Der Computer macht bestimmt genau dann Probleme, wenn eine Aktie gerade dringend abgestoßen werden muss.

Welche Ansprüche bestehen an den Service?

Alle Anleger haben am Anfang oft nur einen Gedanken: möglichst niedrige Transaktionskosten. Diese vermeintliche Sparsamkeit kann sich schnell in Geldvernichtung verwandeln. Ein Beispiel: Im entscheidenen Moment bricht die Internetleitung des Brokers wegen Überlastung zusammen oder der Server streikt und dann landet man auch noch an der Telefon-Order-Leitung in der Warteschleife. Resultat: Mindestens ein kleiner Nervenzusammenbruch, im schlimmsten Fall ein finanzielles Desaster.

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