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| Börsenbriefe:
Die Strategie sollte kein Geheimnis sein |
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Wie findet man einen
guten Börsenbrief?
Kosten
Noch ist das Angebot an kostenlosen Börsenbriefen im Internet
so groß, dass man aus unserer Sicht für diese
Dienstleistung keine hohen Beträge (über 200 Mark pro
Jahr) bezahlen sollte.
Performance
Hier sollte man sich nicht auf die Suche nach dem
reißerischsten Versprechen begeben. Die erfolgreichen
Börsenbriefe haben es nicht nötig, mit utopischen
Performanceangaben auf Abonenntenfang zu gehen.
Historie:
Wenn man für einen Brief bezahlt, sollte dieser zumindest auf
eine aussagekräftige Historie verweisen können. Bei
guten Briefen kann man oft Ausgaben aus der Vergangenheit kostenlos
bekommen, um sich ein Bild von der Qualität machen zu
können.
Offenheit:
Briefe, die ihre Strategie als "super-geheim" preisen und ihnen deshalb
keine Details über den Inhalt verraten, sollten Sie skeptisch
machen. Sie haben das Recht, vorher zu erfahren, wofür sie
künftig Geld bezahlen sollen.
Strategie:
Sie sollten genau hinterfragen, ob in dem Brief eine
durchgängige Strategie verfolgt wird und ob diese auch
für den Leser verständlich und nachvollziehbar
vermittelt wird.
Fazit:
Wir halten nichts vom blinden "nachtraden" der Entscheidungen eines
Börsenbriefs. Ein Börsenbrief kann jedoch zur
Ausbildung eines Börsianers beitragen, in dem er Strategien
oder Elemente daraus vorstellt, die für das eigene Handel
übernommen oder adaptiert werden können.
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