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| Börsenspiele:
Zwischen Realität und Spiel liegen Welten |
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Es mag zwar durchaus Menschen geben, denen der Umstieg vom Spiel in den
realen Handel schnell und verlustfrei gelingt, jedoch dürfte
das eher
die Ausnahme sein. In den meisten Fällen merkt der
Jungbörsianer recht
schnell, wie groß die Macht der Gefühle ist.
Plötzlich - mit echtem
Geld im Depot - ist es nicht mehr so leicht, alles auf eine Karte zu
setzen oder andere riskante Manöver durchzuführen. Es
ist letztlich so,
dass eine Strategie, die im Börsenspiel funktioniert, nicht in
der
Realität funktionieren muss.
Was bringen
Börsenspiele wirklich?
Funktioniert eine Strategie allerdings im Spiel bereits nicht, so ist
es sehr unwahrscheinlich, dass sie an der Börse zu Gewinnen
führt. Und genau das ist der Nutzen, den angehende
Börsianer aus solchen Spielen ziehen können. Man kann
hier gefahrlos Strategien erproben, deren Umsetzung man sich auch im
realen Handel zutraut.
Selbst für erfahrene Börsianer können solche
Spiele nützlich sein. Aus meiner Erfahrung in der
Communitybetreuung kenne ich mehrere Fälle, bei denen
erfahrene Spekulanten sich über Verluste beklagten, obwohl sie
bereits längere Zeit profitabel gehandelt hatten. Aus weiteren
Gesprächen ergab sich dann, dass sie durch Verluste (die in
jeder Methode unweigerlich auftreten) irritiert wurden und den Glauben
an ihre Methode verloren haben. Hier kann ein Börsenspiel gute
Aufbauarbeit leisten. Ohne Angst im Nacken kann man seine Strategie
überprüfen und im Falle eines Erfolges mit
gestärkten Vertrauen zurück in den realen Handel
gehen.
Börsenspiele:
Fazit
Börsenspiele können, wenn man sich richtig einsetzt
und ihre Grenzen kennt, ein exzellentes Hilfsmittel sein und viele
Verluste vermeiden. Über unsere Suche (ganz oben rechts)
finden sie aktuelle Adressen von Börsenspielen.
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