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| Verluste sind "Part
of the Game" |
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Erfolgversprechender ist eigentlich das gegenteilige Handeln. Hat man
hohe Verluste erlitten, kann man Handelsentscheidungen kaum mehr
rational treffen. In dieser Situation empfielt sich eine kleine
Handelspause. Es bewirkt oft Wunder, den Handel für nur einige
Tage bzw. Wochen zu unterbrechen. Danach ist der Blick auf das eigene
Depot und künftige Anlagen um ein Vielfaches neutraler. In der
handelsfreien Zeit hat der Börsianer die Gelegenheit, sich an
seine Verluste zu "gewöhnen". Sie werden akzeptiert und von
künftigen Handelsentscheidungen abgekoppelt. Gedanken wie
"Jetzt hole ich mir mein Geld zurück." weichen Vorhaben wie
"Ich habe etwas falsch gemacht, muß meine Strategie
überdenken und mein verbliebenes Kapital erhalten."
Verluste? Risiko runter!
Wer die Finger überhaupt nicht vom Markt lassen kann, sollte
aber zumindest sein Risiko reduzieren. Das Verkleinern von
Positionsgrößen ist eine Maßnahme, die die
Psyche des verlustgeplagten Anlegers oft erheblich entspannen kann.
Ich kann jedem Anleger nur raten, neue Investitionen isoliert von
Verlusten und Gewinnen der Vergangenheit zu betrachten, das Risiko
neutral einzuschätzen und den Anlagestil an den
persönlichen Kenntnissen und Fähigkeiten
auszurichten. Begriffe wie Risikostreuung und Verlustbegrenzung sind
keine Oberlehrersprüche von spießigen, langweiligen
Altbörsianern, sondern wichtige Grundsteine für
langfristigen Börsenerfolg.
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