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| Gewinne: Auch damit
kann man Fehler machen |
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"An Gewinnmitnahmen ist noch niemand gestorben!" - dieser Spruch, der
mit Vorliebe von gewissen deutschen TV-Börsenkorrespondenten
zitiert wird, klingt zwar vordergründig plausibel. Er
beinhaltet aber einen Irrtum, der viele aktive Anleger das
Handelskapital kostet.
Neben der zu späten Begrenzung von Verlusten ist das zu
frühe Mitnehmen von Gewinnen der kritischste Faktor des
Handelns. Wer sein maximales Verlustrisiko (Stop Loss) genauso hoch
ansetzt wie das Niveau auf dem er Gewinne mitnimmt, braucht (inklusive
der Gebühren) eine hohe Trefferquote, um profitabel zu
handeln.
Warum nehmen viele
Börsianer Gewinne zu früh mit?
Im Gegensatz zu Verlusten, die oft als persönlicher Fehler und
Demütigung angesehen werden, wirken Gewinne als
Bestätigung des eigenen Könnens und
Börsen-Know-hows. Eben diese Bestätigung, wenn sie
denn einmal als Buchgewinn auf dem Konto steht, lässt man sich
nur ungern wieder nehmen. Es ist also meist die Verlustangst, die
Anleger Gewinne zu früh mitnehmen lässt.
Natürlich ist diese Problematik ein zweischneidiges Schwert.
Wenn Kurse innerhalb kürzester Zeit stark steigen,
befällt oft eine anderes Gefühl die
Börsianer - die Gier! Es gilt also, das Optimum zwischen
zittriger Gewinnrealisierung und hoffnungsgetriebener Gier zu finden.
Dafür gibt es mehrere Lösungsansätze. Eine
sehr wirkungsvolle Methode ist ein Tradingplan. Man arbeitet hierbei
vor dem Eingehen eines Engagements eine komplette Strategie mit
mehreren Szenarien aus.
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Tradingplan - So geht es!
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