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| Aktienfonds: Das Know
How der Profis nutzen |
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Aktienfonds
Fonds (auch Investmentfonds genannt) sind Wertpapiere, die der
Geldanleger an der Börse kaufen und verkaufen kann. Der Handel
mit Fonds erfolgt jedoch über die Fondsgesellschaften, die das
Geld der Anleger „sammeln“, um es für sie
anzulegen. Das Geld kann in verschiedenen Bereichen angelegt werden,
wie in Immobilien, in festverzinslichen Wertpapieren, im Geldmarkt oder
auch in Aktien.
Die Investmentfonds
werden in den folgenden Gruppen eingeordnet:
• Immobilienfonds
• Rentenfonds
• Geldmarktfonds
• Aktienfonds
Je nach Anlagezeit gibt es „offene“ und
„geschlossene“ Fonds. Die
„geschlossenen“ Fonds sind eine besondere Form
Fonds, durch die in bestimmten Objekten für eine bestimmte
Zeit investiert werden kann.
In der Regel investiert der Fondsanleger in offenen Fonds, bei denen es
keine zeitliche Begrenzung gibt: die Fondsanteile können
täglich und unbegrenzt gekauft bzw. verkauft werden.
Durch den Kauf von Aktienfondsanteile beteiligt sich der Anleger
indirekt an Aktiengesellschaften. Die Aktienfonds gehören zur
Gruppe der offenen Fonds. Ein Aktienfonds legt das Geld nicht nur in
einer, sondern in mehreren unterschiedlichen Aktiengesellschaften an,
wodurch das Risiko minimiert wird, da es unter diese Titel gestreut
wird. Jedoch folgt der Kurs der Fondsanteile den Kurs der Aktien, die
zum so genannten Aktienkorb des Aktienfonds gehören.
Die Kosten für
die Fonds setzen sich aus folgenden Bestandsteilen zusammen:
• Ausgabeaufschlag - Beim Kauf der Fondanteile ist meist ein
s. g. Ausgabeaufschlag zu bezahlen, der bis zu 6 % sein kann, wobei
Aktienfonds in der Regel teurer sind als z. B. Rentenfonds
• Verwaltungskosten – dafür, dass sie die
Fonds verwaltet, wird die Fondgesellschaft bezahlt, die
Verwaltungsgebühren sind unterschiedlich hoch und je nach
Gesellschaft je Quartal oder auch jährlich zu bezahlen
• Depotgebühr – die das Depot des Anlegers
führende Bank stellt dem Depotbesitzer auch eine
Depotgebühr in Rechnung, in der Regel auch je Quartal oder
jährlich
Die Onlinebanken
offerieren meist preiswertere Depots und Fonds mit niedrigeren
Aufschlägen oder gar ohne Aufschläge.
Die Aktienfonds zahlen jährlich die so genannte
Ausschüttung aus. Auf den Finanzportalen kann der Anleger die
Entwicklung der Kurse seiner Fondsanteile regelmäßig
verfolgen. Hier bekommt er auch alle aktuellen Informationen
über den Fonds, in dem er investiert ist. Von Bedeutung sind
u. a. die Aktiengesellschaften, in denen der jeweilige Fonds sein Geld
anlegt. Diese sind ebenfalls auf den Finanzportalen zu erfragen.
Über einen der beliebtesten Fonds, den „Fidelity
European Growth Fund“, mit WKN 973270, ist z. B. zu erfahren,
dass er in internationalen vertrauenswürdigen Aktien und in
verschiedenen Branchen investiert.
Die Entscheidung des Anlegers, in welchen Fonds er am besten
investieren möchte, können die Einstufungen der Fonds
durch die Fondsanalysten erleichtern, wie „Morningstar
Rating“, oder „Standard &
Poor's“. Je mehr Sterne ein Fonds bekommen hat, um so besser
ist er.
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