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| Absicherung: Der
Airbag für das Aktien Depot |
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Absicherung
Absicherung beschreibt verschiedene Transaktionen, um eigene Aktien
oder zukünftige Warengeschäfte vor verschiedene
Verlustrisiken zu schützen. Die Risiken sind zum einen,
Währungsverluste durch Wechselkursschwankungen, und zum
anderen fallende Aktienkurse. Die Absicherung erfolgt, am Optionsmarkt
für Aktien, am Terminmarkt für Waren oder Geld.
Für das Absichern gibt es verschiedene Strategien, u. a.
Optionen und Futures.
Absicherung mit Futures
& Optionen
Optionen haben keinen festen Platz an der Börse, denn sie sind
Vorkaufsrechte an Aktien. Der Optionshandel ist ein Vorkaufsrecht, bei
dem der Preis nicht mehr vom Wert der Aktie abhängt. Die
Option, genauer gesagt die Kaufoption oder Verkaufsoption, kann zu
einem festgesetzten Termin eingelöst werden, muss aber nicht
zwingend. Für Optionen werden Prämien vereinbart, die
bei nicht Ausnutzung der Option verfallen. Die Prämien stammen
aus dem Fondsvermögen der Aktien und werden von dem
Gesamtgewinn wieder abgezogen. Ganz einfach gesagt, sind in einem Fonds
Aktien, deren Wert sinkt – dann wird überlegt, diese
Aktien zu verkaufen. Da niemand genau voraussagen kann, ob es sich nur
um eine kurzzeitige Schwankung handelt, wird eine Option angeboten. Die
Aktien werden mit dem Tageswert, zu einem Termin der in der Zukunft
liegt, angeboten. Wenn sich ein Käufer findet, dann wird ein
Optionsschein ausgestellt, auf diesem Optionsschein wird eine Summe X
als Prämie festgeschrieben. Die Prämie
erhält der Käufer in spe. Sollte der Kurs wieder
steigen, dann wird die Aktie nicht verkauft, aber die Prämie
bleibt beim Käufer. Sinkt der Kurs weiter, dann wird verkauft,
und auch da bleibt die Prämie beim Käufer, der nun
aber Aktien über ihrem Wert gekauft hat. Diese Art von
Optionsscheinen werden auch Put-Optionen genannt, wenn der Wert unter
eine bestimmte Marke sinkt, dann wird versucht zu verkaufen.
Futures: Nicht nur zur
Absicherung
Ein Future wird an einer Terminsbörse gehandelt. Es handelt
sich um einen Standardvertrag, der zur Lieferung bzw. Zahlung, einer
bestimmten Ware zu einem späteren Zeitpunkt, der
unkündbar ist. Er sichert in erster Linie
Währungsschwankungen ab.
Ein Hersteller rechnet mit einem fallenden Wechselkurs, und
möchte er sich gegen den Währungsverlust
schützen. Diese Währungsverluste können
kleine Gewinnspannen sehr schnell auffressen. Zwischen Käufer
und Verkäufer muss eine Börse treten, die an dem
Future beteiligt ist. Es handelt sich um einen Vertrag zwischen drei
Parteien. Diese Börse würde sich verpflichtet,
für jeden Future-Vertrag endgültige Wechselkurse zu
gewähren. Gewinne und Verluste aus Futures werden
täglich auf Margin-Konten (Margin – Mindesteinlage)
ausgeglichen. Der Käufer und Verkäufer
müssen ein solches Konto bei der Börse anlegen.
Mindesteinlage ist allerdings ziemlich hoch, und lohnt sich nicht
für jeden. Der Future kann an der Börse gehandelt
werden, der Kaufvertrag bleibt unberührt.
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