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Abgeld



Abgeld  
Abgeld: wird beim Kauf von Wertpapieren gewährt
 
Abgeld

Das Abgeld wird beim Kauf von Wertpapieren gewährt. Dabei ist zu beachten, dass eine Aktie auch ein Wertpapier ist, aber diese darf in Deutschland nicht mit einem Abgeld verkauft werden. Der Unterschied liegt in der Gegenleistung des Unternehmens. Mit einer Aktie ist der Besitzer immer ein Teilhaber des Unternehmens, sowohl an Gewinnen, wie auch an Verlusten, dagegen ist ein Wertpapier so ähnlich wie ein Kredit. Mit dem Wertpapier werden keine Ansprüche am Gewinn möglich. Ein Wertpapier wird immer in Papierform ausgestellt, es enthält Angaben über den Wert, das Datum des Ablaufs und die Höhe der Zinsen, zusätzlich ist eine Wertpapierkennnummer eingetragen. Der Besitzer wird dazu berechtigt, am Ende der Gültigkeit den Nennwert plus Zinsen zu erhalten. Wertpapiere sind auch von Firmen erhältlich, die nicht an der Börse notiert sind. Trotzdem wird mit Wertpapiere gehandelt.

Abgeld: Differenz zwischen Nennwert und gezahltem Preis

Der Festpreis eines Wertpapiers wird als Nennwert bezeichnet, dabei handelt es sich um die Wertangabe, die auf dem Papier ausgewiesen ist. Die Differenz zwischen dem Nennwert und dem gezahlten Preis, ist das Abgeld. Einfacher dargestellt, ein Unternehmen braucht Kapital für eine Investition. Die Firmanleitung entschließt sich, Wertpapiere auszugeben. Es erfolgt der Druck der Wertpapiere, die können bei einer Bank als Bürgschaft für einen Kredit hinterlegt werden, aber auch verkauft. Auf jedem Wertpapier ist z. B. eine Summe von 5000 € ausgewiesen, ein Ablaufdatum und ein Zinssatz. Der Wert liegt bei genau 5000 €, trotzdem wird das Wertpapier für 4950 € verkauft. Die Differenz ist das Abgeld, dass jedoch nichts am Wert ändert. Das Wertpapier kann auch für genau 5000 € verkauft (pari aus dem italienischen für gleich) werden, oder aber für 5100 €. Der Besitzer kann am Ende der Laufzeit mit dem Wertpapier an das ausgebende Unternehmen gehen und den Gegenwert kassieren.
Diese Form des Wertpapiers wird auch als Anleihen bezeichnet. Die wohl bekannteste Anleihe, sind Rentenanleihen.

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