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| Broker: Wir Beratung
benötigt, sind feste Ansprechpartner ein Vorteil |
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Eine Frage, die immer wieder in Verbindung mit dem Start an der
Börse steht, ist die nach dem richtigen Startkapital. Hier
lässt sich sicher keine allgemeingültige Summe
festlegen, mit der jeder Anleger den Aktienhandel beginnen sollte. Der
Betrag für Risikoanlagen - und als solche sind Aktien und
andere Wertpapiere zu verstehen - richtet sich insbesondere nach dem
Alter, der Vermögensstruktur und der Risikoneigung des
Anlegers.
Eine Faustformel lautet:
80 geteilt durch das Lebensalter
Diese Rechnung ergibt den Prozentsatz des frei verfügbaren
Kapital, der maximal in Aktien und anderen Wertpapieren angelegt werden
sollte. Wie die meisten Faustformeln ist auch diese nur als grober
Anhaltspunkt zu verstehen. Es gibt mit Sicherheit Menschen, denen ihr
schwerverdientes Geld so lieb ist, dass sie auch in jungen Jahren nur
einen kleinen Teil davon in Aktien anlegen möchten.
Egal, welcher Betrag am Ende investiert wird, es sollte stets bedacht
werden, dass es an der Börse keinerlei Gewinngarantien gibt.
Insbesondere Aktien sind und bleiben absolute Risikoanlagen. Es kann
heute niemand garantieren, welchen Wert die Aktie XY in zehn Jahren
haben wird. Das Unternehmen XY kann bis dahin seinen Wert stark
gesteigert, gesichert oder verloren haben. Im schlimmsten Fall ist die
Firma sogar in Konkurs gegangen. Es gibt nicht wenige Anleger, die in
der Blütezeit des Neuen Marktes ihr Erspartes, das vielleicht
für einen Hausbau gedacht war, im Zuge der Euphorie in die
hochspekulativen Werte des Nemax investiert haben. Und bis zum heutigen
Tag oftmals extrem viel Geld verloren haben. Daher sollte - und das ist
die oberste Grundregel für den Börseneinstieg - kein
Geld in Aktien investiert werden, das in den nächsten Jahren
benötigt wird - etwa für die Ausbildung der Kinder
oder eben den Hausbau. Börsenentwicklungen sind nicht planbar
und daher könnte es passieren, dass gerade zu dem Zeitpunkt,
wo man das investierte Geld dringenst benötigt, die Kurse tief
im Keller stehen.
Startkapital bei aktivem
Trading
Für Anleger, die ihr Glück mit aktivem Trading
versuchen wollen, kann ich aus meiner eigenen Erfahrung einen
persönlichen Rat beisteuern. Ich würde in diesem
Falle das Startkapital so klein wie möglich wählen.
Zum einen senkt das den psychischen Druck, der vor allem Einsteiger zu
irrationalen und damit meist verlustbringenden Aktionen verleitet. Zum
anderen muss man in der ersten Zeit viel lernen, und in den meisten
Fällen ist diese Lernphase vor allem durch Verluste
geprägt. Man sollte bei der Wahl des "kleinst
möglichen" Startkapitals natürlich darauf achten,
dass die prozentualen Transaktionsgebühren gering bleiben und
man nicht durch Mindestprovisionen des Brokers am profitablen Handel
gehindert wird. Sind erst einmal einige - hoffentlich positive -
Erfahrungen an den Märkten gesammelt, kann der Kapitaleinsatz
nach und nach erhöht werden.
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