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| Broker: Wir Beratung
benötigt, sind feste Ansprechpartner ein Vorteil |
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Bevor der Handel mit Aktien losgehen kann, muss man sich für
einen "Broker" entscheiden, bei dem ein Konto eröffnet wird.
Der Broker fungiert dabei als Vermittler zwischen Kunden und dem Handel
an der Börse - ist also der persönliche
Aktienhändler. Der Broker leitet Orders - die Kauf- und
Verkaufsaufträge - an die gewünschten
Börsenplätze weiter und liefert bei erfolgter
Transaktion das Ergebnis zurück. Auch das so genannte
Clearing, das Verrechnen der Aktien- und Geldbestände,
übernimmt der Broker.
Es gibt nicht DEN
richtigen Broker für alle Anleger
Im Klartext: Man muss beim Wertpapierkauf nur ordern, nach erfolgter
Transaktion werden die Titel automatisch ins Depot gebucht. Der
Kaufpreis zuzüglich der Transaktionsgebühren werden
dem eigenen Konto belastet. Dieser Vorgang funktioniert bei den meisten
Brokern heute nur wenige Sekunden. Dadurch können Aktien, die
gerade gekauft wurden, gleich wieder verkauft werden - der so genannte
Intradayhandel.
Für die Wahl des richtigen Brokers sind vor allem die
Vorlieben des Anlegers entscheidend. Es gibt nicht den Broker
für alle Anleger. Es gilt aber: je aktiver jemand handeln
möchte, je mehr Transaktionen durchgeführt werden
müssen, desto entscheidender die Wahl des Brokers. Folgende
Fragestellungen spielen bei der Entscheidung eine wichtige Rolle:
Wird eine Beratung bei
der Anlageentscheidung benötigt?
Diese Frage sollte geklärt sein, bevor andere Faktoren ins
Spiel kommen. Wer intensive Beratung bei Wertpapiergeschäften
benötigt, ist mit Konto und Depot wahrscheinlich besser bei
der Hausbank aufgehoben. Dort sind Ansprechpartner oft schon bekannt
und stets persönlich erreichbar. Eine Alternative sind einige
Direktbanken, die ebenfalls Beratung anbieten - allerdings in den
meisten Fällen nur telefonisch. Hier sollte darauf geachtet
werden, über welche Rufnummern die Beratung angeboten wird.
Die Kosten etwa für teure 0190-Service-Nummern können
die Preisvorteile einer Direktbank mit Beratung gegenüber der
Hausbank schnell auffressen.
Klar ist eines: Beratung kostet Zeit - und Zeit ist Geld. Intensive
Beratung führt zu höheren Transaktionskosten und/oder
Depot- sowie Kontoführungsgebühren. Wer kaum Beratung
benötigt oder Beratung durch eine Bank für wenig
profitabel hält, sollte lieber einen externen Anlageberater zu
Rate ziehen und die Geschäfte über einen preiswerten
Discountbroker abwickeln.
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