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Deutsche Bundesbank



Bundesbank  
Bundesbank: Die deutsche Zentralbank
 
Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main, und gehört zum ESZB (Europäischen System der Zentralbanken). Ihr Tätigkeitsfeld ist im Bundesbankgesetz mit folgendem angegeben: Preisniveaustabilität, Verwaltung der Währungsreserven, Abwicklung des Zahlungsverkehrs (In- & Ausland) und Sicherung der Zahlungs- und Verrechnungssysteme. Darüber hinaus ist sie gleichzeitig die Notenbank, Bank der Banken, Staatsbank, Verwaltung der Währungsreserven, in all diesen Tätigkeiten berät sie auch die BAFin (Bundesamt für Finanzdienstleistungen).

Deutsche Bundesbank - Aufgaben als Notenbank:

Die Prüfung der Einzahlungen auf Falschgeld, und dessen Übergabe an die Polizei. Der Umtausch für DM-Funde in Großmutters Sparstrumpf wird ebenfalls noch durchgeführt. Die Sicherstellung, dass genügend Banknoten vorhanden sind – sie dürfen Gelddrucken. Die Vernichtung beschädigter Geldscheine wird dort ebenfalls durchgeführt. Die Bundesbank gibt jede Woche Zahlen darüber heraus, welche Menge an Bargeld im Umlauf ist und informiert über die Sicherheitsmerkmale der Geldscheine.

Deutsche Bundesbank - Aufgaben als Bank der Banken:

Kann eine Bank die Summe für einen Kredit nicht alleine Absichern, dann werden hier Refinanzierungen vorgenommen. Die Bundesbank bietet für einen Teil der Kreditsumme Sicherheitsleistungen. (Privat wäre dies der zweite Kreditnehmer) und der Zahlungsverkehr der Banken untereinander wird über die Bundesbank abgewickelt. Banken die über zuviel Bargeld verfügen, können ihr Geld bei der Bundesbank auf einem „Sparbuch“ einzahlen.

Deutsche Bundesbank - Aufgaben als Staatsbank:

Alle Behörden des Bundes, Landes- und der Kommunen haben Konten bei der Bundesbank, sogar ohne Kontoführungsgebühren. Genauer ausgedrückt läuft der Zahlungsverkehr über die Bundesbank – die Konten müssen sich im Plus befinden. Die öffentliche Hand ist bei der Bundesbank nicht kreditwürdig – wen wundert das. Der Sinn liegt darin, dass die öffentliche Hand bei ihren Haushaltsplanungen von der Bundesbank unterstützt wird – die Bundesbank würde damit sicher in einen Interessenkonflikt geraten. Obwohl dieser Teil sowieso schon schwierig ist, im Finanzrat jeder Kommune oder dem Bund erklären zu müssen, dass sie sich ihre Träumereien nicht leisten können

Verwaltung der Währungsreserven: Die Geldwerte eines Staates müssen einen Gegenwert in Gold, Konten bei ausländischen Banken und Wertpapieren in ausländischer Währung haben. Steigen die Bargeldbestände über die Gegenwerte, dann kommt es zu einer Währungsinflation (Geldabwertung). Die Bundesbank muss dies verhindern, ebenso wie sie starke Schwankungen durch Wechselkurse ausgleichen soll. In Zusammenarbeit mit der BAFin prüft sie die Geschäftsberichte der Banken, und liefert Daten zu deren finanzieller Lage.

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