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Cost-Average / Cost-Averaging



Cost Average  
Cost Average beim Kauf von Fonds
 
Fondsanteile kann man als Einmalanlage kaufen, oder in Form eines Sparplans. Auch vermögenswirksame Leistungen können in Fonds angelegt werden. Der Cost-Average-Effekt macht sich immer dann bemerkbar, wenn in regelmäßigen, gleich hohen Raten in einen Fonds investiert wird.

Cost-Averaging: Unabhängigkeit von Kursschwankungen

Cost-Average bedeutet wörtlich übersetzt 'die Kosten im Durchschnitt'. Der Fachbegriff umschreibt ein Phänomen, das sich bei Sparplänen positiv auf die Rendite des eingesetzten Kapitals auswirken kann.
Die Kurse von Aktienfonds können je nach Entwicklung der Aktienkurse stark schwanken. Anleger, die bei niedrigen Kursen in Aktienfonds investieren, profitieren anchließend von steigenden Notierungen. Investitionen in Zeiten hoher Kurse bergen hingegen das Risiko mehr oder weniger ausgeprägter Kurskorrekturen: Nach einer Phase stark gestiegener Aktienkurse können die Papiere vorübergehend an Wert verlieren, bevor sich die Kurse wieder erholen. Es ist nahezu unmöglich, diese Kursschwankungen exakt vorherzusehen.

Cost-Average: Ein Beispiel

Wer beispielsweise jeden Monat 100 Euro in einen Aktienfonds investiert, kauft in Phasen niedriger Kurse mehr Anteile als bei hohen Kursen. Ein Aktienfonds steht bei einem Kurs von 50 Euro. Für 100 Euro erhält der Sparer somit zwei Fondsanteile. Steigt der Kurs des Fonds auf 100 Euro, wird ein Anteil erworben. Generell gilt: Bei steigenden Kursen werden bei gleichem monatlichen Anlagebtrag weniger Anteile gekauft als bei niedrigen. Diesen Zusammenhang nennt man den Cost-Average-Effekt.

Cost Average Effekt

Der Cost-Average-Effekt verringert auf lange Sicht die negativen Folgen sinkender Kurse und verstärkt die positiven Auswirkungen steigender Notierungen. Dies lässt sich an dem oben erwähnten Beispiel verdeutlichen. Die zwei Fondsanteile, die bei einem Anlagebetrag von 100 Euro und einem Kurs von 50 Euro gekauft wurden, sind bei einem Kursanstieg auf 75 Euro 150 Euro wert, was einem Gewinn von 50 Prozent entspricht. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, erwirbt der Anleger seine Anteile zu einem durchschnittlichen Preis, wodurch das Anlagerisiko vermindert wird.
Der Cost-Average-Effekt wirkt sich besonders deutlich bei stark schwankenden Fonds aus. Diesem Vorteil eines Sparplans steht der Nachteil gegenüber, günstige Kaufkurse nur bedingt nutzen zu können, da der regelmäßige investierte Anlagebetrag immer gleich bleibt.

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