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CFD - Contract for Difference
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| CFD: Contract for
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CFD
Die Ankürzung „CFD“ kommt aus dem
englischen „Contract for Difference“, ist
wörtlich als „Kontrakt (Vertrag) auf
Differenz“ zu übersetzen und wird kurz
„Differenzkontrakt“ genannt.
Ein „CFD“ ist eine der zahlreichen neuen
Wertpapierarten mit einer ebenfalls neuartigen Arbeitsweise, die nun
vom Finanzmarkt auch dem Privatanleger angeboten wird. Wie der Name es
schon andeutet, „handelt“ der Anleger mit
„Differenzen“. Für den Investor in
klassischen Wertpapieren wie Aktien bzw. Fonds, klingt es exotisch und
es ist ein exotisches Wertpapier: der Käufer der
„CFD“ Papiere verdient nicht direkt an
Kurssteigerungen, sondern an deren „Differenzen“.
Wie der Name, so auch die Herkunft der „CFD“
– Papiere: sie wurden erst in England erfunden und
eingeführt. Die ersten CFDs sind als Aktien-CFD geschaffen
worden, um die englischen Aktienbesitzer von einer unangenehmen Steuer
zu verschonen, der Steuer auf Aktienbesitz. Dabei haben sie zwar weiter
Aktien gekauft, diese jedoch nicht mehr in das eigene, sondern auf ein
bankeigenes Depot liegen gelassen, die sie für sie gekauft
hat.
CFD: So funktionieren sie
Und das ist die Arbeitsweise der CFD: der Anleger ordert einen Kauf von
Aktien-CFD, die Bank kauft die entsprechenden Aktien für ihn,
bucht diese auf das eigene Depot, der Käufer bekommt
dafür seinen CFD-Vertrag „gutgeschrieben“!
Der Anleger besitzt demnach keine Aktien, so hat er sie auch nicht zu
bezahlen. Der Bank hat er eine Kaution (Margin genannt) zu entrichten,
die zwischen 5 % und 10 % des aktuellen Aktienkurses liegen kann.
Werden die Aktien verkauft, bekommt der Anleger seine Abrechnung, die
einen Gewinn bzw. einen Verlust bedeuten kann, je nach dem wie die
Differenz zwischen Kauf- und Verkauflurs der jeweiligen Aktie
ausgefallen ist: positiv oder negativ. Es versteht sich, dass der
Anleger schon beim Kauf auf einen steigenden bzw. auf einen fallenden
Kurs setzt. Verdienen kann er demnach sowohl bei steigenden, als auch
bei fallenden Kursen, vorausgesetzt, er hat auf die richtige
Kursentwicklung „getippt“ und
„gesetzt“.
CFD: Long oder Short
Der Kauf eines CFD wird „Longposition“ genannt und
bedeutet, dass auf einen Kursanstieg getippt wird. Dagegen wird der
Verkauf „Shortposition“ genannt und bedeutet, dass
auf einen fallenden Kurs getippt wird. Der Verkauf der Aktien wird in
diesem Fall als „Leerverkauf“ bezeichnet. Zwischen
Kauf und Verkauf kann beliebig viel Zeit vergehen, es gibt keine festen
Termine.
So gesehen ist die Arbeitsweise dieser Wertpapiere mit einer Wette auf
Kursentwicklungen zu vergleichen. Der Kunde kann seine Gewinne
zusätzlich steigern, wenn er die so genannten Hebel beim
Handel einsetzt. Je nach seiner persönlichen
Risikobereitschaft kann der Anleger die Höhe des Hebels
konservativ (sehr klein) oder spekulativ (sehr hoch, bis zu 100)
wählen.
Neben den Aktien CFD stehen dem Kunden inzwischen auch Indizes CFD,
Rohstoffe CFD und sogar Gold CFD oder Silber CFD zur
Verfügung.
Wichtig ist es zu wissen, dass bei dem Handel mit CFD eine
Mindestanlage notwendig ist, die von Bank zu Bank zwischen 1.000 und
3.000 Euro liegen kann.
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