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BVI Methode
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| BVI: Methode zur
Ermittlung der Wertentwicklung von Fonds |
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Die BVI Methode
Die so genannte „BVI Methode“ ist eine
gängige und als weltweitgültig erprobte Methode, die
zur Ermittlung der Wertentwicklung von den Investmentfonds angewandt
wird. Die Abkürzung „BVI“ steht hier
für den „Bundesverband Investment und Asset
Management e. V.“, von dem diese Methode entwickelt worden
ist.
BVI: Weltentwicklung von
Investmentfonds
Bei diesem Verfahren wird die Wertentwicklung von jedem der klassischen
Typen Investmentfonds geprüft. Dieses erfolgt auf eine sehr
einfache und für jeden Anleger leicht verständliche,
jedoch sehr genaue und stark aussagekräftige Art und zwar
unabhängig davon, ob es sich um die Wertentwicklung von einem
ausschüttenden, oder einem thesaurierenden Fonds handelt. Die
ausschüttenden Fonds werden zu diesem Zweck ebenfalls als
thesaurierend betrachtet. Dadurch wird ein objektiver Vergleich
zwischen den Wertentwicklungen von ausschüttenden und
thesaurierenden Fonds möglich.
Die Formel der BVI Methode ist denkbar unkompliziert: zum Ultimo wird
der Startwert des Fonds mit dem Endwert verglichen und die Differenz in
Prozente ermittelt. Der Startwert wird hierfür als 100 %
angenommen, so kann der Endwert auch 100 %, oder über 100 %
bzw. unter 100 % sein. Ist der Endwert höher als der
Startwert, ist die Wertentwicklung des Fonds positiv und umgekehrt.
Diese Methode ist schon auf dem ersten Blick auf dem Chart eines Fonds
zu erkennen. Hier werden auf der Skala nicht sie absoluten Werte des
Fonds im Laufe der Zeit angezeigt - wie es bei den Charts von Aktien
der Fall ist - sondern eben deren prozentuelle Entwicklung.
Mathematisch
ausgedrückt sieht die Formel der BVI Methode wie folgt aus:
Wertentwicklung = (Endwert – Startwert) / Startwert x 100 %
Die üblichen Zeitperioden (Ultimos) für die
Ermittlung der Wertentwicklung von Investmentfonds sind: 1 Monat, 3
Monate und 1 Jahr. Fachlich wird hier von der so genannten
„Performance“ innerhalb der o. g. Perioden
gesprochen, die zu den wichtigsten Standardkennzahlen eines Fonds
gehört.
Alle rein fondsbezogenen Kosten werden bei der Berechnung
berücksichtigt. Dazu gehören vor allem die
Verwaltungsgebühr, der Ausgabeaufschlag und gegebenenfalls
eine Rückgabegebühr. Die individuellen Kosten des
einzelnen Anlegers dagegen spielen bei der Berechnung der
Wertentwicklung keine Rolle, da sie sehr unterschiedlich sein
können und keine Fondskosten sind.
Eine gute Wertentwicklung des jeweiligen Fonds während der
gängigen Berechnungsperioden - 1 Monat, 3 Monate, 1 Jahr -
verspricht in der Regel eine ähnlich gute Wertentwicklung auch
für die Zukunft.
Eine besonders interessante Frage ist auch die, wie gut ein Fonds im
Vergleich zu den Fonds seines Anlageschwerpunktes läuft. Diese
Frage wird überzeugend durch Vergleiche der Performance dieser
Fonds während der vergangenen Perioden - wie 1, 3 oder 6
Monaten, bzw. 1, 3, 5 oder 10 Jahre - beantwortet.
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