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Broker
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| Broker: Deutlich an
Bedeutung verloren |
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Broker
Im Folgenden werden Wortbedeutung, Tätigkeitsumfang und
-wandel zum Beruf "Broker" erklärt. Der Begriff "Broker" kommt
aus dem Englischen und bedeutet wörtlich "Makler". Mit dem
Wort ist im deutschen Sprachraum der Beruf des
Wertpapierhändlers gemeint. Dessen Aufgabe besteht darin,
für Unternehmen, Banken oder Privatpersonen
Wertpapiergeschäfte zu tätigen. Der Broker kauft und
verkauft im Namen seiner Auftraggeber an der Börse Aktien. Des
Weiteren erstellt er für seine Kunden Analysen und Berichte zu
einzelnen Unternehmen, Branchen und Märkten und bietet auf
dieser Basis Empfehlungen zu Wertpapieren an.
Broker leben von der
Courtage
Der Verdienst des Brokers kommt durch die Vermittlungsgebühr
oder Courtage oder Brokerage zustande. Wenn eine Privatperson also
beispielweise einen Geldbetrag von 50 000 Euro in Aktien anlegen
möchte, schneidert der Broker eine passende Lösung
zurecht. Er beobachtet und kennt die Kurse sowie die erwartbaren
Kursentwicklungen von Aktien anhand der dahinterstehenden Unternehmen
und deren Gewinnerwartungen. Er kauft und stößt die
Aktien tagesaktuell ab. Je nach Risikofreude seines Kunden stellt der
Broker einen Aktienmix aus sicheren und weniger sicheren Wertpapieren
zusammen. Abhängig davon, wie lange die Aktien eines
Unternehmes bereits emittiert sind, kann der Broker nämlich
entsprechend sichere Aussagen über die voraussichtliche
Entwicklung der Wertpapiere treffen. Auch über spezielle Fonds
kann der Broker seine Kunden beraten.
Broker arbeiten auf fremde Rechnung und unterscheiden sich dadurch von
Tradern. Im Unterschied zu Börsenmaklern ist es Brokern
erlaubt, für Privatkunden tätig zu sein.
Discountbroker sparen Geld
Durch das Internet hat sich die Bedeutung des Brokers ähnlich,
wie es vielen anderen Berufszweigen ergangen ist, stark gewandelt:
Früher war jeder, der die Absicht hatte, an der Börse
zu spekulieren, auf die Dienstleistung des Brokers angewiesen. Heute
ist es kein Problem, bei Discountbrokern im Netz mit Aktien zu handeln.
Der Privatkunde spart hier deutlich Gebühren, bekommt aber
auch weniger Beratungsleistung.
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