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Barreserve



Barreserve  
Barreserve: Per Gesetz maxinmal 49%
 
Barreserve

Investmentfonds werden heute immer beliebter. Durch diese Anlage brauchen sich Kunden nicht mehr selbst um die Zusammenstellung ihres Portfolios kümmern, sondern überlassen dies einem Fondsmanager. Er besitzt die notwendige Kenntnis des Finanzmarktes und kann je nach Ausrichtung des Fonds in Aktien, Rentenpapiere oder Immobilien investieren.

Barreserver ermöglicht schnelles Reagieren

Durch die schnelle Änderung vor allem an den Aktienmärkten wird jedoch nicht immer die gesamte Anlagesumme der Kunden in entsprechende Papiere investiert. So hält sich jeder Fonds eine Barreserve, die in Geldmarktpapiere oder Bankguthaben angelegt ist. Zwar wird die Barreserve hierbei nur zu einem kleinen Betrag verzinst, doch sie ermöglicht dem Fondsmanager, kurzfristig auf sich ändernde Situationen zu reagieren.

Vor allem in turbulenten Aktienzeiten ist die Barreserve vergleichsweise hoch. Gibt es zum Beispiel globale Risiken, also etwa bei einem Krieg im Nahen Osten, durch den der Ölpreis stark steigen kann, wird die Barreserve ebenso erhöht wie bei einer unsicheren Entwicklung der US-Wirtschaft. Der Fondsmanager zieht sich also aus der Anlage in Aktien zurück, da er Verluste erwartet. Ebenso wie bei der Aktienauswahl ist hierbei das Gespür des Fondsmanagers gefragt, der die Entwicklung "vorhersehen" sollte.

Barreserve ermöglicht Verkauf der Fondsanteile

Ein weiterer Grund für die Haltung der Barreserve ist das Recht der Anleger, die Fondsanteile jederzeit zum aktuellen Rücknahmepreis verkaufen zu können. Auch für diesen Fall muss sich die Anlagegesellschaft Reserven halten, denn wie viele Anleger ihren Anteil an einem Tag zurückgeben wollen, kann nicht eingeschätzt werden. Auch dieAnzahl der Rückgaben ist in einem negativen Marktumfeld erhöht, da Anleger Verluste befürchten und ihre Anteile verkaufen.

Barreserve maximal 49 Prozent

Die Barreserve darf laut dem Gesetz für Kapitalanlagegesellschaften maximal 49% betragen. Die einzige Ausnahme sind Fonds, die erst vor kurzem aufgelegt wurden. Diesen Fonds wird eine gewisse Zeit zur Investition des Kapitals zur Verfügung gestellt. So wird vermieden, das Fonds bei hohen Kursen einsteigen müssen und Kunden so Verluste erleiden würden.

Je höher die Barreserve ist, desto weniger nimmt der Fonds an der Entwicklung des Aktienmarktes teil. Hält der Fonds also auch in einem positiven Marktumfeld eine hohe Barreserve, erzielen die Anleger nur eine relativ kleine Rendite. Wie hoch das Barvermögen ist, kann jederzeit aktuell dem entsprechenden Fondsportrait entnommen werden. Dies findet man in der Regel auf der Internetseite der Kapitalanlagegesellschaft, aber auch Banken können hierzu Auskunft geben.

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