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Aufwertung



Aufwertung  
Aufwertung - nicht ohne Risiko
 
Die Aufwertung eines Wechselkurses kann nur durch die jeweilige Notenbank erfolgen. Infolge der Aufwertung erhöht sich der Außenwert einer Währung, wodurch Exporte verteuert und Importe billiger werden.

Die Notenbank des Euros ist die Europäische Zentralbank. Sie entscheidet ob eine Aufwertung erfolgt. Diese Entscheidungen werden aber nicht willkürlich getroffen, sondern dahinter liegen Geldwerte eine sogenannte Mindestreserve. Die Mindestreserve ist das Geld, welches Banken und Kreditinstitute bei der Europäischen Zentralbank festlegen müssen. Die Höhe der Mindesteinlage richtet sich nach den jeweiligen Anlagearten der Bank, z. B. Sparbuch, Festgeld, Aktien usw.. Die Aufgabe der Notenbank ist es nun, dieses Geld für Zinsen anzulegen, dass bedeutet es steht für den Umlauf nicht zur Verfügung. Der entstandene Mangel an Bargeld hat zur Folge, dass durch die Zinseinnahmen eine Vermehrung des tatsächlichen Geldbestandes erfolgen wird. In dieser Entwicklung wird die Währung, gegenüber einer anderen Währung, aufgewertet. Der Zwang dazu besteht nicht. Soweit zur bloßen Theorie.

Aufwertung in der Praxis

In der Praxis geht das Geld folgenden Weg, der Bürger bringt ein Teil seines Einkommens z. B. 100 € zur Bank und legt das Geld an. Einen Teil des Geldes, z. B. 50 €, muss die Bank bei der Europäischen Zentralbank anlegen, und der andere Teil kann in Form von Krediten an andere Kunden gezahlt werden. Die Zinsen für den Kredit werden zum einen an den Bürger ausgezahlt und zum anderen als Gewinn bei der Bank belassen. Das ist der Grund warum Kreditzinsen immer höher als Sparzinsen sind. Je mehr Geld von verschiedenen Bürgern angelegt oder gespart wird, desto höher die Ansammlung der Reserven bei der Europäischen Zentralbank und je mehr Geld kann die Zentralbank für Zinsen anlegen. Die Europäische Zentralbank legt die 50 € in Aktien an. Die Dividende der Aktien lassen aus den 50 € am Ende beispielsweise 52 € werden.

Krise durch Yes-Aufwertung

Die Krise durch die Aufwertung des Yens, bestand darin - Exporte aus China wurden teuerer. Da China für viele Firmen zum Hauptlieferant geworden ist, werden die Produkte nun für mehr Geld aus China eingekauft. Der Kurseinbruch der verschiedenen Aktien beruht allein auf der Annahme, dass der Kauf der Waren in China mehr Geld kostet, wogegen keine Erhöhung der Preise für diese Produkte in Europa stattfand. Daraus ergibt sich ein Minus in der Gewinnmarge. Was zu einer Verminderung der Aktiendividende führt.

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