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Asset Allocation



Asset Allocation  
Asset Allocation - Risiko nach Wunsch
 
Das Thema Geldanlagen ist sehr differenziert. Es gibt unzählige verschiedene Möglichkeiten, bei denen jedes Produkt einer anderen Risikoklasse zuzuordnen ist.

Die Risikoklasse ergibt sich aus der Beratung nach dem Wertpapierhandelsgesetz. Jeder Berater ist verpflichtet, dem Kunden vor einer Geldanlage über deren Chancen und Risiken aufzuklären. Diese Aufklärung ist im Rahmen des Wertpapierhandelsgesetzes zu dokumentieren und sowohl vom Berater als auch vom Kunden zu unterschreiben.  Während des Beratungsgespräch sind also nicht nur die Kenntnisse des Kunden im Wertpapiergeschäft zu erfassen, sondern auch seine Anlagementalität, also wie viel Risiko er bereit ist, einzugehen. Wer eher sicherheitsorientiert ist, wird in der Regel auf festverzinsliche Papiere zurückgreifen, bei denen nur wenige Kursschwankungen auftreten. Dies sind zum Beispiel Bundeswertpapiere, aber auch Geldmarktfonds und risikoarme Unternehmensanleihen.

Wenn es etwas mehr Risiko sein darf

Kunden, die gern etwas Risiko zugunsten der Rendite eingehen möchten, sind vielleicht als balanced, also ausgeglichen zu bezeichnen. Sie bevorzugen einen Mix aus festverzinslichen Papieren, Aktien und offenen Immobilienfonds. Gerade die offenen Immobilienfonds bieten hier Stabilität im Depot und sollten als Grundstock in jedem Fall gekauft werden. Wieder andere, sehr chancenorientierte Kunden bevorzugen die Anlage in Aktien oder Aktienfonds. Diese können im Depot auch bis zu 100% betragen. Diese Kunden sollten natürlich über die Risiken im Wertpapiergeschäft, die Schwankungsintensität und den empfohlenen Anlagehorizont aufgeklärt werden.

Asset Allocation nach Wunsch der Kunden

Je nach Kundentyp gibt es verschiede Arten der Asset Allocation. Sie bezeichnet eine bestimmte Aufteilung der Geldanlagen (Assetklassen) in festverzinsliche Wertpapiere, Aktien oder Aktienfonds und offene Immobilienfonds. Auch ein Anteil in Geldmarktfonds oder Cash sollte beachtet werden.

Die Asset Allocation berücksichtigt also die Wünsche der Kunden. Viele Banken bieten daher mindestens 5 verschiedene Asset Allocations an, die auf den jeweiligen Kundentyp zugeschnitten sind. Der Kunde hat dann die Möglichkeit, Käufe und Verkäufe im Rahmen dieser Asset Allocation zu tätigen.  Die Rendite eines Depots kann natürlich durch eine Änderung der Assetklassen beeinflusst werden. In guten Börsenzeiten werden Anlagen in Aktien und Aktienfonds sicher bevorzugt werden, bei negativen Vorzeichen hingegen wird man sicher die Gewichtung in Cash erhöhen. Aber auch die Beimischung von Branchenfonds oder Hedgefonds können die Rendite eines Depots positiv beeinflussen.

Asset Allocation in der Vermögensverwaltung

Die Ausrichtung des Vermögens nach einer bestimmten Asset Allocation findet man aber auch in der Vermögensverwaltung. Hier gibt der Kunde ebenfalls an, welche Anlageziele und Risikostruktur er verfolgt. Käufe und Verkäufe in den verschiedenen Assetklassen werden dann jedoch von einem Vermögensverwalter durchgeführt. Der Vorteil für den Kunden ist hierbei, dass er sich um nichts kümmern muss, auch die üblichen Transaktionskosten fallen nicht an. Es wird lediglich eine jährliche Verwaltungsgebühr zwischen 1,25% und 2% erhoben, je nach Risikoausrichtung.

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